Burnout in der Onkologie

Studien Kaneko, M., Ryu, S., Nishida, H., Tamasato, K., Shimodaira, Y., Nishimura, K. & Kume, M. (2013). Nurses‘ recognition of the mental state of cancer patients and their own stress management ― a study of Japanese cancer-care nurses. Psycho-Oncology, 22(7), 1624–1629. [CrossRef] Caruso, A., Vigna, C., Bigazzi, V., Sperduti, I., Bongiorno, L. & Allocca, A. (2012).

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Burnout bei unterschiedlichen Belastungen und in verschiedenen Berufen

Die Belastungen, die zur Entwicklung von Burnout beitragen, finden sich im beruflichen Umfeld, zugleich und zusätzlich aber oft auch im Privatbereich. Im Beruf lassen sich berufsgruppenspezifische Belastungen beschreiben,  so stehen etwa Lehrpersonen oder MitarbeiterInnen im Gastgewerbe anderen Anforderungen gegenüber, als Pflegepersonen auf einer Hospizstation. Die ersten Beschreibungen und Felduntersuchungen zu Burnout finden sich im Bereich

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Blog zum Buch „Burnout und Achtsamkeit“

Der Termin steht fest: Am 24. Oktober 2013 erscheint im Klett-Cotta-Verlag „Burnout und Achtsamkeit“. Diese seit einigen Jahren bestehende Seite bekommt somit eine neue Aufgabe: Sie soll das Buch ergänzen und aktualisieren. Sie soll grundlegend informieren, aber auch Spezialwissen und Anregungen enthalten, die in der Print-Ausgabe keinen Platz mehr fanden. Der Blog soll Gelegenheit geben,

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Messung von Burnout

Die Vielfalt der Messinstrumente spiegelt die unterschiedlichen Konzepte von Burnout und die Entwicklung der Konstrukte wider. Das weitaus am häufigsten eingesetzte Erhebungsinstrument ist das Maslach Burnout Inventory. Es wurde gleichsam zum Goldstandard, was allerdings vielfach kritisiert wurde. Andere Instrumente beschränken sich auf die Erhebung von Erschöpfung. Ein weiteres misst die Ausprägung der Gegenpole Erschöpfung und

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Studien zu Achtsamkeit in der Stressbewältigung und Burnout-Prophylaxe

2013 In einer Pilotsstudie mit 18 Lehrern verbesserte ein modifiziertes MBSR-Programm in einem Kontrollgruppendesign Aufmerksamkeitsleistungen, erhöhte das Selbstmitgefühl und verringerte psychologische Symptome und Burnout. Im Vergleich zur Kontrollgruppe organsierten sie außerdem ihre Arbeit in den Klassen besser. Die Lehrer der Kontrollgruppe zeigten im Gegensatz dazu nach einem Jahr mehr Symptome von Stress und Burnout. (Flook

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Symptome

Es gibt im Querschnitt, in der Momentaufnahme kein einziges Symptom, das allein für Burnout charakteristisch wäre. Es ist vielmehr eine Kombination von Symptomen, die sich über eine längere Zeit hinweg im beruflichen Umfeld entwickeln. Einige Verhaltensweisen können als Auswirkungen, andere als Bewältigungsversuche verstanden werden. Die folgende Aufzählung gibt einen Überblick über potentielle Symptome bei einem

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Was ist Burnout?

Es gibt keine einheitliche, allgemein anerkannte Definition von Burnout! Arbeitshypothesen zur Beschreibung lassen folgende Gemeinsamkeiten feststellen: Bei Berufsbeginn besteht eine hohe Motivation, die verloren geht. Frustration, weil Erwartungen und Ziele nicht erreicht werden. Daraus resultiert Enttäuschung. Im Falle von Burnout wird die Enttäuschung durch Depersonalisierung verarbeitet. Ungünstige Arbeitsumgebung, das heißt zu hohe oder widersprüchliche Anforderungen

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Wiedereinstieg nach Burnout

Nach einer längeren Pause oder einem Krankenstand ist die bewusste Gestaltung des Wiedereinsteigs für die Tertiärprävention – die Verhinderung eines Wiederauftretens der Erkrankung – von großer Bedeutung. Wenn sich in der Arbeitsplatzkomponente der Ursachenkette nichts verändert, ist die Gefahr eines Rückfalls groß. Optimal wäre eine Klärung der notwendigen Veränderungen mit den Vorgesetzten und MitarbeiterInnen vor

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Wege heraus: Die Therapie von Burnout

Die meisten Behandlungskonzepte von Burnout lassen sich auf die sog. „Vier E“ zurückführen: E für Erkennen der eigenen Behandlungsbedürftigkeit, deren Akzeptanz und Umsetzung in Handlung. Hier ist Information vonnöten und Unterstützung dabei, sich dem bisher Vermiedenen zuzuwenden und Hilfe anzunehmen. Dies ist oft der schwierigste Schritt. E für Entlastung im Sinne einer zunächst kurzfristigen, dann

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Erklärungsmodelle

Burnout erwächst aus einem komplexen Geflecht von Bedingungen, die einander verstärken oder in ihren Auswirkungen verringern können: Persönlichkeitsspezifische Eigenheiten, Besonderheiten der Arbeit bzw. des Arbeitsplatzes und gesellschaftliche Faktoren. Ursachen und Entstehung von Burnout lassen sich aus verschiedenen Perspektiven betrachten, die einander zu einer ganzheitlichen Sichtweise ergänzen (vgl. Husmann): Die „Mausperspektive“ sucht die Ursachen im Individuum,

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